Unser Gemeindebürgermeister-Kandidat
Steffen Schott
Hallo, ich bin Steffen Schott und euer Kandidat als neuer Bürgermeister für die Gemeinde Rosdorf. Ich möchte euch hier zu mir, meiner Motivation und meinen politischen Zielen Auskunft geben.
Das Wichtigste zuerst: Meine Familie. Ich bin seit gut vier Jahren verheiratet (Standesamt Rosdorf) mit meiner Frau Stephanie. Wir haben die beiden Kinder Carla und Till, vier und ein Jahr alt. Geboren wurde ich 1978 in Flensburg und bin ländlich in der Gemeinde Steinberg an der Ostsee aufgewachsen. Ich habe zwei Uni-Abschlüsse (Staatsexamen Gymnasiallehramt und Master Journalismus und Medienwirtschaft). Nach ersten Berufserfahrungen als Lehrer (Referendar), habe ich mich nochmal für einen anderen Weg entschieden und nach Studium und praktischer Ausbildung (Volontariat) in mehreren Medienhäusern Erfahrungen als Redakteur gesammelt.
Gelebt habe ich in Flensburg, Kiel, Freiburg, Uelzen, Alfeld und auch mal kurz in San Francisco, wohin mein Bruder vor über 30 Jahren ausgewandert ist. Nach Rosdorf sind wir vor der Geburt unserer Tochter gezogen, zuvor waren Steffi und ich kurz gemeinsam in der Göttinger Südstadt zu Hause. Was mir – und uns – von Anfang am Kernort Rosdorf gefiel: Kurze Wege, die Dinge des täglichen Bedarfs gut erreichbar, alles ist sehr praktisch. Was ich von Anfang an dachte: Hier müsste doch mehr möglich sein. Mehr Schönes, mehr Natur, mehr Lebendigkeit. Was ich – ohne politisches Amt – angestoßen habe: Ein Vater-Kind-Wochenende, das auf meinen Impuls hin vom Familienzentrum/Andre Martin im April durchgeführt wurde und auf dem besten Wege scheint, sich zu etablieren. Beruflich habe ich mit meinem Arbeitgeber Mundus Marketing & Interactive das Magazin „mein Rosdorf“ mit umgesetzt, dass dauerhaft ein Bestandteil der Medienlandschaft in der Gemeinde sein soll.
Angestoßen habe ich außerdem die Wiederbelebung des „Rosdorfer Lauftages“, der nach einer dann siebenjährigen Pausenzeit im Frühsommer 2027 erstmalig wieder stattfinden soll. Ich hoffe sehr, dass wir es gleich schaffen werden, dieses Event als Fest für hunderte Rosdorfer*innen, das es in der Vergangenheit war, durchzuführen. Angeregt durch diese Erfolge war es für mich nur logisch, noch einen Schritt weiterzugehen und mich politisch zu engagieren. Und das nicht nur irgendwie, sondern mit ganzem Mut und ganzer Überzeugung für das Spitzenamt in der Gemeinde, als euer Bürgermeister und mit dem großen Wunsch, die Gemeinde als ganze noch besser zu gestalten.
Warum GuT? Auf kommunaler Ebene soll die Sache zählen, das Wohl der Bürger*innen. Ohne Parteibrille. Ohne Taktieren gegeneinander. Das ist nicht nur bundesweiter Trend, sondern auch meine feste persönliche und politische Überzeugung.
Meine Kernthemen im Überblick
Planvolle Entwicklung
Ich möchte ein Konzept für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Gemeinde erstellen. Transparent für alle für alle Ortschaften müssen wir in unserem Gemeindeentwicklungskonzept Themen in den Fokus stellen wie:
Bevölkerungswachstum und Bauen
Straßen, Verkehr und Mobilität
Umwelt- und Klimaschutz
Wirtschaftsförderung, Sozialpolitik, Förderung von Ehrenamt, Vereinen, Angeboten für alle Altersgruppen, etc.
Gerechtigkeit, Unterstützung und Wertschätzung
Mehr Rücksicht auf und mehr Unterstützung für die Kleinen – egal, ob Ortschaften oder Vereine; einzelne Gruppen oder Menschen – jeder ist wichtig und soll das künftig auch spüren.
Kommunikation
Eine bessere Kommunikation auf modernen Kanälen kann viele positive Effekte in unserer Gemeinde haben. Mehr Information über Angebote und Veranstaltungen, besser besuchte Feste, Angebote aus dem Handel oder auf dem Wohnungsmarkt…
Nicht zuletzt kann eine bessere Kommunikation auch einfach verhindern, dass wir morgens auf dem Weg zur Arbeit von Baustellen überrascht werden und zu spät kommen.
Freundlichkeit und Kooperation
Ihr werdet mich als einen Bürgermeister erleben, der offen auf jeden zugeht, ohne Arroganz und leere Versprechen. Ich stehe für ein kooperativeres und weniger hierarchisches Miteinander zwischen uns allen, zwischen Verwaltung-Bürger, Verwaltung-Wirtschaft sowie innerhalb ehrenamtlicher Organisationen, etc. Freundlichkeit als Wert ist mir wichtig und ich glaube, dass wir alle mit einem freundlichen Miteinander gewinnen.
Bestmögliche Sozialpolitik
Auf Bevölkerungswachstum mit dem Bau und der Erweiterung von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen zu reagieren ist nicht nur existenziell, tatsächlich ist es eine kommunale Pflichtaufgabe. Danach fängt das eigentliche Engagement erst an.
Ich möchte mich für bestmögliche Unterstützung von Familien einsetzen, unter anderem für besser koordinierte Schließzeiten in Krippen und Kindertagesstätten – auch in Hinblick auf die Schulferien. Unterstützung bei der Personalgewinnung, mehr Hilfen für Familien mit kleinen Kindern etc. Auch der Hort und sein Personal sollen uns weiter erhalten bleiben. Ich setze mich ein für mehr Angebote für Jugendliche und Hilfen für Senioren.
Wirtschaftsförderung
Genehmigungsverfahren, Fachkräftemangel, Unternehmensnachfolge, steigende Energiepreise, Steuererhöhungen, etc. Die Herausforderungen und Belastungen für Wirtschaftsunternehmen sind mannigfaltig. Der Frust über ausbleibende Straßenreinigung, Winterdienst und Baumschnitt in Gewerbegebieten ist groß.
Ich mache mich stark für eine Wirtschaftsförderung, ein Aussetzen von Steuererhöhungen, bis Pflichtaufgaben wieder besser funktionieren. Im Sinne der Bürger*innen und Bürger muss eine Gewerbeansiedelung erfolgen, die für den Alltag einen Mehrwert bringt und diesen erleichtert: Eiscafé, Fahrradgeschäft, Fitnessstudio… – es gibt viel, was das Leben in unserer Gemeinde noch aufwerten kann.
Mobilität
Während manche einen Bahnhaltepunkt in Rosdorf sehr begrüßen, höre ich dazu insbesondere außerhalb der Ortschaft Rosdorf, in den anderen zehn Ortschaften viel Unverständnis. Während auf der einen Seite zusätzlich zum halbstündigen Busverkehr noch der Bahnanschluss dazukommt, muss sich fast die Hälfte der Menschen in der Gemeinde in den anderen zehn Ortschaften mit wenigen Busverbindungen am Tag zufriedengeben. Ein Kindergartenbus wurde abgeschafft. Ich teile hierbei das Gefühl der Ungerechtigkeit und mache mich für eine bessere Mobilität für alle Ortschaften stark.
Wachstum, Bauen, Wohnen, Verkehr
Wie viel Wachstum ist gut, wie gestalten wir das Wachstum? Das müssen wir diskutieren. Der Wohnraumbedarf ist groß, wir können diesen noch gezielter auf die Menschen in unserer Gemeinde anpassen – zum Beispiel über eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft. Der Verkehr muss fließen und darf unsere Infrastruktur nicht überfordern. Sichere Straßenquerungen sollen in allen Ortschaften und sobald sie benötigt werden, selbstverständlich sein.
Umwelt und Energie
Sofortiger Hitzeschutz ist nötig – Sicherheit für Risikogruppen wie Senioren, besser ausgestattete öffentliche Plätze wie beschattete Bänke, Spielplätze, Spazierwege, etc.. Flächen müssen entsiegelt werden, wo es geht. Konsequenter Einsatz für nachhaltige Energie und auch hier prüfen, was über eine kommunale Gesellschaft möglich ist, zum Beispiel Wertschöpfung von Solarparks entlang der A7 in der Kommune halten, anstatt sie Investoren zu überlassen.
Finanzen
Alle Kosten gehören auf den Prüfstand. Thema Personal: Vor Neueinstellungen sollte eine externe Vergabe an örtliche Betriebe – oder auch eine interne Umverteilung von Aufgaben – sorgfältig geprüft werden. Auch bei den Baukosten müssen wir besser werden. Ich will Bürgerinnen und Bürgervor explodierenden Kosten schützen (Feuerwehrhäuser, Schulmodernisierung, etc.). Exakte Ausschreibungen, Vergabe an Totalübernehmer, Baustellenbesuche, technische Überwachung – lasst uns tun, was getan werden kann, um unsere Haushalt nicht unnötig zu belasten. Ich will auch gezielt neue Einnahmechancen prüfen (Fördermittelmanagement, gezielte Gewerbeansiedelung, kommunale Wohnungsbaugesellschaft, kommunales Energieunternehmen, etc.). Weitere Steuererhöhungen, bevor wir als Gemeinde die Basics (siehe unter Ordnung, Sicherheit, Sauberkeit) lehne ich ab.
Gleichberechtigung und Vernetzung
Ob Radwege, Kommunikation, Feste, Veranstaltungen, bessere Verteilung der Infrastruktur, mehr Mobilität oder mehr Präsenz der Politik – wir können viel dafür tun, uns in der Gemeinde besser zu vernetzen und um gemeinsam davon zu profitieren.
Ehrenamt
Es reicht nicht, davon zu reden, das Ehrenamt zu stärken. Wir müssen dafür konkret Anstrengungen unternehme: Mit einer neuen Förderrichtlinie für das Ehrenamt in der Gemeinde. Lasst uns das ehrenamtliche Engagement belohnen – zum Beispiel über freien Eintritt in unsere Freibäder, Gutscheine, Ausstattung mit Kleidung, Ehrenamtsparty und Ehrenamtsmesse. Mit Unterstützung von Vereinen und Organisationen, die Ehrenamtliche suchen. Über eine zentrale Ehrenamtskoordination etc. Das Ehrenamt braucht dringend ganz konkrete Unterstützung und die gibt es mit mir.
Transparenz
Von besserer Kommunikation und besserer Öffentlichkeitsarbeit allgemein, über kleinere Themen wie die Vorab-Kommunikation zur Platzierung eines Boule-Platzes bis hin zu weniger Entscheidungen im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss – die Möglichkeiten, politische Entscheidungen der Gemeinde den Bürgerinnen und Bürgern transparenter zu machen, sind groß. Ich will dafür stehen, dass wir sie nutzen.
Ordnung, Sicherheit, Sauberkeit
Ich setze mich dafür ein, das Ordnungsamt der Gemeinde schlagkräftiger zu machen. Regeln müssen – zum Wohle aller in der Gemeinde – eingehalten werden, sei es von Wirtschaftsbetrieben oder Privatpersonen. Sicherheit im Straßenverkehr muss in höchstem Maße selbstverständlich sein. Und natürlich haben wir ein Problem mit Sauberkeit, beziehungsweise Vermüllung, im öffentlichen Raum.
Ich bin der Richtige, um diese Themen konsequent und pragmatisch anzugehen.
Kultur und Freizeit, Freude und Spaß
Ich finde es toll, dass das kulturelle Angebot in unserer Gemeinde seit einiger Zeit erweitert wird durch eine kleine Theatergruppe in Dahlenrode und durch zahlreiche Veranstaltungen im Rosdorfer Saal bei Fiege. Angebote wie diese zu stärken und auszubauen ist für mich im Sinne einer lebendigen und lebenswerten Gemeinde völlig selbstverständlich. Und ich möchte, dass wir weitere Veranstaltungen ins Leben rufen, die uns Freude und Spaß bringen – der Rosdorfer Lauftag lebt im nächsten Jahr dank meiner Initiative wieder auf, wir können über Kinderfeste, Sportlerpartys, ein Firmenfußball-Turnier, Festivals, einen „Frühling der Kultur“, einen großen Kinderflohmarkt, ein Open-Air-Kino, ein Oktoberfest, ein Weinfest, ein Hambergfest, ein Gemeindefest oder was auch immer nachdenken – ich freue mich über alles, was uns mehr Lebendigkeit und freudvolle Begegnung bringt.
Der Wert des Neuen
Politische Macht ist weder gottgegeben noch sollte sie Erbmasse sein. Wir brauchen jetzt eine grundlegende Veränderung; eine Kommunalpolitik die sich unabhängig von Parteitaktik an Werten wie Gerechtigkeit und Vernunft orientiert, mit transparenten und kooperativ erarbeiteten Zielen; eine Politik, die fair ist, die mehr von jungen Frauen als von alten Männern gemacht wird. Alle, die das möchten, dürfen sich nicht wieder für eine Politik des Machterhalts, der Parteitaktik entscheiden. 53 Jahre SPD, 53 Jahre SPD-Bürgermeister sind genug.
Es ist Zeit für Veränderung. Es ist Zeit für GuT.
Zehn Jahre GuT
Als Opposition machen wir uns seit zehn Jahren für eine bessere Politik im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde stark. Vom vielleicht schönsten Spielplatz der Gemeinde in der Rosdorfer Mergelgrube, über eine sinnvolleren Wohnungsbau und die kostenfreie Bereitstellung der Kindergarten-App „Kidsfox“ reichen unsere Erfolge. Außerdem haben wir maßgeblich die Abschaffung des Bürokratiemonsters Punktesystem bei der Kitaplatzvergabe beeinflusst und in der Rosdorfer Straße An den Teichen einen Verkehrsspiegel initiiert, der seither dort den Verkehr sicherer macht.
An anderer Stelle wurden nachweislich sehr gute politische Vorschläge von uns bewusst nicht gefolgt – zum Beispiel bei unserem Antrag für ein Fördermittelmanagement, um die Förderquote bei Investitionen zu erhöhen oder dem frühzeitigen Anstoß einer Sanierung der Heinrich-Grupe-Schule im Jahr 2017.
Dafür stehen wir heute
Wir von GuT sind jung, viele von uns sind Frauen, wir sind leidenschaftlich engagiert, wir handeln ausschließlich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und wir liefern nachweislich gute Politik.
Ich bitte Sie und euch deswegen herzlich um Ihre und eure Stimmen – für GuT, für meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter und für mich als neuen Bürgermeister für die Gemeinde Rosdorf!
Wählt den Wechsel, wählt gut, wählt GuT!
Ihr und euer
Steffen Schott


